10 Points! -‘Eye Of the Beholder’ recieves great review from German site Legacy.de

Legacy.deAus Dänemark kommen außer Mercyful Fate oder Pretty Maids nicht gerade viele Bands, die sich dem Power Metal verschrieben haben. BLACK SUCCUBI versuchen diesen Umstand zu ändern und haben dafür ihr neuestes Album im Gepäck. Die Band spielt eine moderne und teilweise etwas progressivere Art des Power Metal. Los geht es gleich mit dem titelspendenden Song ‘Eye Of The Beholder’, der nicht nur über eine eingängige und knackige Melodie verfügt. Nach einer kurzen Einleitung geht es gleich in die Vollen, und man fühlt sich etwas an Blaze Bayley erinnert. ‘Lullaby’ beginnt mit einem gruseligen Intro, schlägt dann in eine ähnliche Kerbe. Leider nimmt die Band hier etwas Gas raus, und so knallt der Song nicht so. Bei Tracks wie ‘Retribution/Revolution’ oder ‘Into The Night’ zeigen sich die Dänen von ihrer besten Seiten, weil sie hier gnadenlos schnell zur Sache gehen und so noch mehr Durchschlagskraft aufweisen. ‘Time For Goodbyes’ erinnert ein wenig an neuere Werke von Metallica. Hier wird der etatmäßige Sänger von einer weiblichen Stimme unterstützt, was diesen Song positiv abhebt. Mit ‘Until You Sleep’ geht es nicht nur namentlich in die Metallica-Richtung, sondern musikalisch ist man den Kaliforniern nahe. Mit ‘Dream Little Dreamer’ und ‘Sin Of Man’ haben die Jungs zwei kleine Hits geschrieben, die sich durch eine eingängige Melodie und einen einprägsamen Refrain auszeichnen. Letzterer Song gehört zu den vielleicht schnellsten Nummern der Jungs. Mit ‘I Will Survive’ beweist die Band nochmals ihr Händchen für eine prägnante Melodie, und hier stand Blaze Bayley noch stärker Pate. Mit ‘Count Your Blessings’ zeigen sich die Jungs wieder von ihrer groovig/progressiven Seite. Die Produktion gefällt sicher nicht jedem, aber sie sorgt für den nötigen Druck und knallt immer schön. Fans des etwas progressiveren Power Metal sollten mal ein Ohr riskieren.

10 points,
Alexander Renner,
Legacy.de, Germany

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